Die Moskauer Metro: Kathedralen des Fortschritts und Arterien der Großstadt
In den 18 großformatigen Kompositionen des Fotografen Bernhard Ludewig verschmelzen die verheißungsvollen Ambitionen des Sozialismus mit der pulsierenden Rhythmik einer Weltmetropole. Dafür bereiste Ludewig im Sommer 2010 viele der heute noch im alten Glanz erstrahlenden Architekturdenkmäler der 1930er bis 1950er Jahre.
Die Moskauer Metro behauptet sich unverdrossen als eine der am stärksten frequentierten U-Bahnen der Welt: Bis zu 9 Millionen Passagiere täglich machen Schlagadern aus den Stationen, die sich im Takt der Züge füllen und leeren. Auch diese „Schrittmacherfunktion“ der Metro wird in den Aufnahmen der Ausstellung augenscheinlich, etwa am Fuße der über 100 Meter langen Rolltreppen, oder bei Umsteigetunneln, die den Fluss der Passagiere einzusaugen scheinen. Zur Ausstellungseröffnung entsteht ein 60-seitiger Katalog mit Farbabbildungen aller Exponate und einem Text von Karl Schlögel.
Weitere Ausstellungsstationen in Deutschland und Russland sind in Planung.
Stradivari "Lady Blunt" für 16 Mio Dollar versteigert.
Eine japanische Musik-Stiftung hat eine 300 Jahre alte Stradivari-Violine für 16 Millionen US Dollar, also etwas mehr als 11 Millionen Euro, in London versteigern lassen.