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24. Dezember 2011
Weihnachtslichter-Wahn in den USA.
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Dieses Haus wird der Weihnachtsmann sicher nicht übersehen. 30.000 Weihnachtslämpchen und 500 leuchtende Figuren machen es zum kitschigsten Haus der Gegend. Trotz sechs Wochen Arbeit und einer 1500-Dollar-Stromrechnung ist Mark Ritter noch nicht zufrieden.O-Ton Mark Ritter, begeistert sich für Weihnachtsbeleuchtung: "Es wird eben, was es wird. Ich habe noch mehr Sachen, aber nicht genug Zeit."Wenn es um Weihnachtsbeleuchtung geht, darf Kitsch sein. Jedes Jahr pilgern hunderte Familien nach Arlington in der Nähe von Washington und staunen.O-Ton Vox pop:Junge:"Ich kenne Jesus! Jesus! Junge:"Und natürlich kenne ich den Weihnachtsbaum."Auch Bloggerin Holly Zell gefällt das Haus von Mark Ritter. Mehr als 100.000 Internet-User verfolgen Zells Jagd nach der kitschigsten Weihnachtsbeleuchtung in der Gegend von Washington DC.O-Ton Holly Zell, Bloggerin:"Hey, das ist nicht so schlecht. Es ist nicht groß, aber es ist sehr nett."Für Holly ist der Begriff Kitsch ein Kompliment: an die Hausbesitzer, die viel Zeit und Geld in ihre Weihnachtsdeko stecken. Die meiste Aufmerksamkeit bekommt Bill Vaughn, der zwei Monate braucht, um mehr als elf Kilometer Kabel zu verlegen - für sein Spektakel aus aufeinander abgestimmten Lichtern und Musik.O-Ton Bill Vaughn, begeistert sich für Weihnachtsbeleuchtung:"Ich habe den ganzen November freigenommen und von früh bis spät gearbeitet, sieben Tage die Woche. Eines Tages wird es hier dunkel sein und dann gibt es bestimmt Gerüchte, dass ich tot bin. Weil alle denken, das wird hier immer so sein, solange ich lebe."Und solange Bill Vaughn lebt, wird auch der Weihnachtsmann seine Freude an dessen Haus haben.
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23. Dezember 2011
Zuckersüß: Welpen tollen unterm Weihnachtsbaum.
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Die Fellknäuel bringen die ganze Bescherung durcheinander. Aber wer könnte diesen tapsigen Gesellen böse sein?
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22. Dezember 2011
Schnee, Schlitten, Geschenke: Weihnachtsmann wohnt am Polarkreis.
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Rovaniemi - hier am Polarkreis wohnt der Weihnachtsmann, und zwar ganz offiziell. Inmitten von Schnee, Schlittenhunden, Glitzerlichtern und Geschenken.1950 besucht Eleanor Roosevelt den kleinen Ort Rovaniemi im finnischen Lappland. Zu Ehren der Ehefrau des ehemaligen US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt wird eine Hütte erbaut, in der heute ein Museum untergebracht ist. Ab den 80er Jahren entsteht nach und nach das Santa Claus Dorf: ein wahrgewordener Weihnachtstraum für kleine und große Gäste. Jeden Tag können Touristen den Weihnachtsmann in seinem Büro treffen, ihm die Hand schütteln und ein Erinnerungsfoto schießen. Und das tun eine Menge Menschen. Pro Jahr kommen etwa eine halbe Million Besucher aus aller Welt - sogar im Sommer. Und wer die weite Reise in den hohen Norden nicht schafft, schreibt dem Mann mit dem langen weißen Bart einfach: Im vergangenen Jahr erhielt der Weihnachtsmann mehr als 600.000 Briefe. Doch jetzt wird es Zeit, auf Reisen zu gehen - denn schließlich warten die Kinder in aller Welt auf ihre Geschenke.
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21. Dezember 2011
Der Knabenchor "Libera" aus London singt Weihnachtslieder.
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Weihnachtslieder sind out? Vonwegen! Der Knabenchor 'Libera' aus London belehrt uns eines besseren. Mit ihrem 'Christmas Album' haben die Jungs weltweit Erfolg.
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20. Dezember 2011
Knallbunte Weihnachtskrippen in Krakau.
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Bunt, glänzend und kitschig: Diese selbst gebauten Krippen gehören in Krakau zu Weihnachten wie anderswo Tannenbäume oder Plätzchen. Jedes Jahr im Dezember gibt es in der polnischen Stadt einen Wettbewerb um die beste Krippe. Der diesjährige Gewinner hat den Preis bereits zehnmal geholt. O-Ton Leszek Zarzycki, Gewinner des Krippen-Wettbewerbs:"Jede Krippe hat ein eigenes Herz und eine Seele und ist schön auf ihre Art. Klar sehen sie sich ähnlich, aber jede ist einzigartig. Jede hat ihren eigenen Zauber."Franziskanermönche brachten den Brauch im 13. Jahrhundert nach Polen. Die Bastler passen die Krippen immer wieder der jeweiligen Zeit an. Im Moment sind Porträts des früheren Papstes Johannes Paul II. angesagt - und Fußball-Spieler. O-Ton Beryl Chetwynd und Trudi Hall, Touristen aus England:"Das ist fantastisch. So etwas gibt es in England nicht. Nichts in der Art."In diesem Jahr gibt es auch umweltfreundliche Modelle: Die verbauten Materialien sind allesamt biologisch abbaubar.Auch Kinder können an dem Wettbewerb teilnehmen.O-Ton Maksymilian Zator, Gewinner bei den Kindern:"Ich habe den Abendstern angemalt. Also zuerst hat mein Lehrer ihn ausgeschnitten. Ich kann das noch nicht."Die harte Arbeit hat sich für Maksymilian ausgezahlt. Seine Schule hat bei den Kindern den ersten Platz belegt - eine große Ehre für die kleinen Bastler.
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19. Dezember 2011
Weihnachtsdeko: Haus platzt aus allen Nähten.
Das Haus des Amerikaners Brandon Smith ist so voll mit Weihnachtsschmuck, dass es mittlerweile ein Touristenmagnet ist. Unter anderem gibt es 68 Weihnachtsbäume.
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18.12.2011
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Klassische Musik mal anders: Vor dreihundert Jahren schrieb Johann Sebastian Bach dieses Orgelstück - heute inspiriert es Breakdancer, die auf ihrer Europa-Tournee in Istanbul gastieren. Ihr Motto: Flying Bach.O-Ton Christoph Hagel, künstlerischer Leiter: "Es musste Bach sein, wegen der Klarheit, weil jede kleine Bewegung wichtig ist. So ist das auch bei Bach. Bei anderer Musik, wie der von Tschaikowsky, muss man eine klare Linie setzen. Aber das ist hier nicht so, weder beim Breakdance noch bei Bach. Es ist alles sehr klar in jedem Moment."Die deutsche Breakdance-Gruppe Flying Steps hat schon viele Preise für ihre Shows gewonnen, sogar Weltmeister sind sie geworden. Aber das hier ist etwas völlig Neues für die Tänzer: Sie müssen zu klassischer Musik tanzen, die - live gespielt - jedes Mal ein bisschen anders klingt. O-Ton Vartan Bassil, Vortänzer und Choreograph: "Die Musik klingt immer anders, manchmal ist sie schneller, manchmal langsamer, aber wir finden einen Weg, damit klarzukommen und zu improvisieren. Es macht so viel Spaß zu Livemusik zu tanzen."Das Aufeinandertreffen von Breakdance und Barockmusik ist eine neue Erfahrung für Tänzer und Musiker, aber auch für das Publikum.O-Ton Sabina Chukurova, Musikerin: "Dass es eine Ehre ist für die Musik, dass sie in einem total anderen Rahmen auch gespielt wird und auch von Menschen gehört wird, die vielleicht sonst nie zu einem normalen klassischen Konzert gegangen wären."O-Ton Benny Kimoto, Tänzer: "Das wollten wir schon immer machen. Den Leuten klar machen, was wir tun. Hiphop ist Kunst, es kommt nicht einfach nur von der Straße."Von der Straße in klassische Konzerthallen: Die Show wurde bereits in ganz Europa gezeigt. Auch für 2012 ist wieder eine internationale Tour geplant - eine neue Chance, die ungewöhnliche Verbindung zwischen Breakdance und Bach zu bestaunen.
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17. Dezember 2011
Cool: Schlittschuhlaufen auf dem Eiffelturm.
Neben der überwältigenden Aussicht auf die romantischste Stadt der Welt gibt es auf dem Pariser Eiffelturm jetzt auch eine Eisbahn. Auf 57 Metern Höhe können Touristen nun Schlittschuhlaufen.
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